Donnerstag, 22. Januar 2015

Kindheit während des 2. Weltkriegs in Deutschland (Kinderlandverschickung)

Heute habe ich euch hier etwas über die Kinderlandverschickung zusammengefasst:

Im Jahr 1940 warf nicht mehr nur Deutschland die Bomben, sondern bekam auch welche zurück. Und in dieser Zeit wurde es sehr gefährlich für die Bevölkerung, sowie für die Kleinsten. Die Angriffe wurden immer schlimmer und so entscheideten sich die Eltern ihre Kinder in die Kinderlandverschickung zu schicken, wo viele ziemlich lange blieben sind.

"Auf Anordnung des Führers werden Kinder aus Gebieten, die immer wieder nächtliche Luftalarme haben, zunächst insbesondere aus Hamburg und Berlin, auf Grund freier Entschließung der Erziehungsberechtigten in die übrigen Gebiete des Reiches verschickt. Mit der Durchführung dieser Maßnahmen hat der Führer Reichsleiter Balduin von Schirach beauftragt, zu dessen Unterstützung insbesondere die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV), die Hitlerjugend und der NS-Lehrerbund tätig werden. Die NSV übernimmt die Verschickung der noch nicht schulpflichtigen Kinder und der Kinder der ersten vier Schuljahrgänge, die HJ übernimmt die Unterbringung der Kinder vom 5. Schuljahre an. Die Unterbringungsaktion beginnt am Donnerstag, den 3. Oktober 1940."

Bald waren andere Städte wie Köln betroffen und demnächst folgten weitere. Doch das war nicht das alleinige Ziel der KLV, sie wollten die Kinder auch im Sinne des Nationalsozialismus umerziehen. 

Eine Sache die ich an der KLV wirklich schlimm finde, ist das die Kinder "gezwungen" wurden Tagebücher zu schreiben und am Ende ihres Aufenthalts wurde ein Urteil über die Kinder gefällt, wie sie sich benommen haben, welche Leistungen sie erbracht haben etc. -Ich finde es ungerecht,, Kinder zu etwas zu zwingen, obwohl man genau weiß,dass sie nicht den Mut haben werden, zu widersprechen. Außerdem war die KLV eigentlich eine gute Organisation, immerhin hat sie den Kindern geholfen zu überleben, und deswegen finde ich es nicht gerecht,dass sie die Kinder nicht gerecht behandelt, und sie nur in ihrem Sinne benutzt hatten.

Etwa 2 Millionen Kinder waren damals in einer Kinderlandverschickung und 1 Million war in einem sogenannten KLV-Lager, in dem die Kinder zu folgsamen Nationalsozialisten ausgebildet wurden. -Hätte ich damals gelebt,wäre ich bestimmt nicht in eines dieser Lager gegangen. Ich wäre lieber zu irgendwelchen Verwandten ans Land gefahren, aber ich glaube das durfte man sich gar nicht aussuchen,was ich umso erschreckender finde. Es hört sich alles so an als gäbe es keinen Ausweg diesem Nationalsozialismus zu entkommen,weder den Erwachsenen noch den Kindern. 

Quelle: http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/drittes_reich/kindheit_im_zweiten_weltkrieg/kinderlandverschickung.jsp

Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lest auch meinen nächsten Blogpost, bis dahin! :)

2 Kommentare:

  1. Eine sehr interessante Schlussfolgerung hast du in deinem letzten Satz formuliert.

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  2. Sehr informationsreiche Texte , ich lese mit begeisterung!

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