Die Hitlerjugend (HJ) wurde gegründet und vier Jahre später auch der Bund der Deutschen Mädchen (BDM). Andere Jugendorganisationen wurden verboten und es wurde zur Pflicht die HJ von dem 14. bis zum 18. Lebensjahr zu besuchen. Doch den Kranken und Schwachen wurde der Beitritt verboten, genauso wie den Juden. Die Eltern durften ihren Kindern nicht verbieten die HJ zu besuchen, sonst drohten ihnen Geld-sowie Gefängnisstrafen.
"Hart wie Kruppstahl, flink wie Windhunde und zäh wie Leder"- so sollten die Jugendlichen damals sein. Die Kinder lernten spielerisch Disziplin zu haben. Es wurden oft Spielabende organisiert in denen die Kinder meistens sangen und spielten. Die Kinder wurden zu Soldaten erzogen, oft gab es auch Kämpfe untereinander, um ihre Stärken zu messen. Die Mädchen lernten Nähen, Stricken etc. Sie wurden zu Hausfrauen erzogen, die viele starke und gesunde Kinder zur Welt bringen sollten. (Kinder die eine Behinderung hatten, wurden im schlimmsten Fall getötet.)(- Was mir überhaupt nicht daran gefällt ist, dass Männer einen höheren Rang hatten als Frauen. Die Frauen waren nur da um Kinder zu bekommen. Die Männer waren allerdings das Haupt der Familie. Wieso? Ein Mann kann genauso zu Hause bleiben und auf die Kinder aufpassen, während eine Frau genauso arbeiten gehen kann. Und ich finde es wirklich schlimm, dass es ein bestimmtes Ideal gab, nach welchem sich alle richten mussten. Ich meine alle sind unterschiedlich! Nicht alle Männer sind stark und müssen das auch nicht sein. )
Schon im Kindesalter wurden die Kinder von dem "bösen Juden" gewarnt. - Dass kann ich einfach nicht verstehen. Wieso erzählte man den Kindern Geschichten,die nicht stimmten. Heute lernen wir in der Schule,dass alle Menschen gleich sind, dass wir die Religionen anderer respektieren sollten, und damals brachte man den Kindern bei andere Menschen zu hassen. Und ich frage mich wie sich die Juden dann gefühlt haben, wenn sie von all ihren bisherigen Freunden anderer Religion weggestoßen wurden.(Dazu gibt es aber auf den Blogs meiner Mitschüler Informationen)
Eine Sache die ich auch nicht nachvollziehen kann ist,dass den Jungen damals in einem Altern von 12 Jahren schon der Umgang mit Waffen gelehrt wurde. Mit 12. Heute würden die Eltern, den Kindern so etwas verbieten,doch damals gehörte das zum Lernprogramm.
-In meinen nächsten Blog ( voraussichtlich Morgen ) werdet ihr noch mehr über die Kinder während des 2. Weltkriegs in Deutschland erfahren.
Quelle: http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/drittes_reich/kindheit_im_zweiten_weltkrieg/kindheit_unter_hitler.jsp, außerdem habe ich auch viele Informationen verwendet, die mir während des Propaganda-Referats ( welches wir vor einiger Zeit in der Schule ausgearbeitet haben) im Kopf geblieben sind.
Hervorragend gearbeitet! Du nennst die Quellen und reflektierst mit ganz persönlichen Gedankengängen. Weiter so!
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